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Cheers!

Darwin / Northern Territory
30. Juli 2010
GPS: S 12° 26' 14'' / O 130° 54' 56''

Nicht oft - aber ab und an haben auch wir uns, nach langer Fahrt auf staubigem Untergrund, am Tresen ein kaltes Bier genehmigt und dabei die australische Pub-Kultur kennen gelernt. Speziell in den Outback-Regionen gibt es ein paar ganz originelle Lokale, die durch ihre authentischen Dekors zu eigentlichen "Pilger- stätten" avancierten! Australia: Love it - or leave!" - nebst viel Firlefanz fand ein Kleber am Eisschrank unsere Aufmerksamkeit.
Zu Beginn unserer Reise konnten wir diese prägnante Aussage nicht wirklich einordnen. Je länger wir jedoch im Land unterwegs waren - wie mehr mussten wir feststellen, dass unsere Gemütslage oft zwischen diesen zwei Extremen hin und her schwankte! Von überwältigend bis langweilig, von Natur pur bis urbanem Wildwuchs, von Herzlichkeit bis Oberflächlichkeit, von weltoffen bis eher bieder, von Hitze bis Kälte, von Trockenheit bis Tropenregen, von Fliegenschwärmen bis einer lästigen Fliege, von eiskaltem Bier bis lauem Bier ... von ... von ... von ...

In der Rückschau betrachtet ist es wohl genau dieses Spannungsfeld das den eigentlichen Reiz unserer Australienreise ausgemacht hat - "cheers" auf Australien ... ab Anfang August 2010 "Selamat pagi" Malaysia!

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im Anflug

Nähe Darwin / Northern Territory
15. Juli 2010
GPS: S 13° 14' 44' / O 131° 06' 39''

Gedanklich machen wir uns so langsam für den Anflug bereit, unser Ziel Darwin rückt näher und näher. Nicht, dass wir deswegen gleich in die Luft gingen, nein - unser Yak blieb bis zuletzt fest auf dem Boden!
Der Perspektive's Lösung - wir nähern uns auf einsamer Sandpistenfahrt und weit ab jeglicher Infrastruktur einer der unzähligen im Land verteilten R.F.D.S-Notfallpisten. Die "Royal Flying Doctor Services" sind seit den 50er-Jahren dafür besorgt, dass auch der Bevölkerung in den entlegensten Winkeln des australischen Outbacks eine medizinische Notfall-Versorgung gewährleistet werden kann. Die "Fliegenden Ärzte" haben, ähnlich wie die Rega in der Schweiz, fast Kultstatus erreicht. Sie sind in der Bevölkerung fest verankert - die Sammelbüchsen sind allgegenwärtig - mit Spendengeldern greift sie der Organisation grosszügig unter die "Pilatus-Porter PC12"-Flügel.

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Iss heute davon!

Katherine / Northern Territory
10. Juli 2010
GPS: S 14° '31' 09'' / O 132° 11' 57''

"eat some today" - die von uns auf einsamer Strecke entdeckten Verkehrsschilder waren im dichten, australischen Tafelwald vordergründig eine originelle Abwechslung - punkto Interpretation, jedoch eine echte Herausforderung! Handelt es sich um eine Reklame des lokalen Metzgermeisters, der Spezialitäten-Dorfbeiz, die kreative Ader eines Witzbolds oder war da mehr dahinter?
Signaltafeln zum Trotz - die Anzahl von überfahrenen Tieren ist entlang der Strassen oft brutal hoch. Diese Dezimierung reicht wohl weiten Kreisen noch nicht aus, sie machen Schäden der Wildtiere an Kulturen, Wasserlöchern/-vorräten und Installationen geltend - fordern zusätzliche Massnahmen.

Ob die Aufforderung "iss heute Fleisch" - wie von uns vermutet - eine versteckte Botschaft in diese Richtung war, wird uns wohl nie definitiv beantwortet werden können!

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Tempo Teufel!

Gibb River Road / Westaustralien
26. Juni 2010
GPS: S 17° 23' 34'' / O 124° 45' 22''

Wenn ein "Road-Train" auf Schotterpiste als eigentlicher "Schnellzug" entgegen kommt, gilt für den Schwächeren - und dazu zählt eigentlich JEDER - weg von der Strasse, anhalten, Luft holen, Fenster/Lüftung zu und einfach warten ... bis die Steine nicht mehr ans eigene Fahrzug prasseln und das Tageslicht wieder sichtbar wird!

Die Ungetüme mit ihren drei bis vier Anhängern erreichen eine Länge von bis zu 54 Metern und sind selbst auf schmalen Asphaltstrassen, mit einer Breite von 2,50 Metern, beim Kreuzen eine Herausforderung. Strassen-Züge in diesen Dimensionen sind allerdings nur auf gewissen Strecken zugelassen.
Wir entwickelten mit den Road-Trains auf unserer Outback-Tour so eine Art Hassliebe - eigentlich gigantisch sie zu sehen, waren aber auch immer froh ... wenn wir heil durch die Staubwolke kamen!

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Nicht nur im Appenzell ...

Broome - Quondong Beach / Westaustralien
23. Juni 2010
GPS: S 17° 34' 56'' / O 122° 09' 44''

... wird also nackt gewandert - nein, auch hier im Nordwesten von Australien scheint der noch junge Volkssport bereits seine Anhänger gefunden zu haben. Der "kleine Unterschied" besteht jedoch darin - dass die Wanderlust hier ganz klar dem Wintersport zugeordnet werden muss!
Während wir hier am Strand bei winterlichen Temperaturen von 33°/15° (Tag/Nacht) ausharren - wünschen wir euch einen angenehm heissen Sommer und schon heute ... schöne Ferien.

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Drink driving

Laverton / Westaustralien
02. Juni 2010
GPS: S 28° 52'44'' / O 121°26'49''

Morgens um neun war die Welt auch für die Polizei noch in Ordnung, bevor uns eine Patroullie, auf einem mässig befahrenen Highway und weit draussen im Niemandsland, stoppte. Unsere Fahrweise konnte kaum der Grund zur Kontrolle sein - wir dachten eher an eine Ausweiskontrolle.
Einer der Polizeibeamten trat an unsere BeiFahrer-Seite und reichte Esti - das ominöse Röhrchen "zum Blasen". Es bedurfte ein paar Augenblicke bis er realisierte, dass Esti kein Lenkrad vor sich hatte und irgend etwas nicht die gewohnte Ordnung hatte! "Oh, it's a left-hand-drive" und so wurde das Röhrchen an Peti weiter gereicht. Natürlich 0,00 - we know the limit ;-)

Australien fährt im ganzen Land eine grosse Kampagne gegen Alkohol am Steuer - eine Unfallursache die in der Statistik leider noch immer zu hoch oben steht.

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Uluru

Uluru (Ayers Rock) / Southern Northern Territory
28. Mai 2010
GPS: S 25° 20' 47'' / O 131° 03' 15''

Wohl kaum ein Besucher hat die Bilder - von der unglaublichen Verfärbung des Ulurus/Ayers Rocks bei Sonnenuntergang - vor seiner Reise noch NICHT gesehen ... und trotzdem sind alle vor Ort hell begeistert. Auch uns ist es so ergangen, der Fels hat wirklich eine ganz besondere Faszination und wirkt in natura - einfach überwältigend!

Während dreier Tage diktierten uns der Uluru, die benachbarten und nicht minder schönen Kata Tjutas (Olgas), die Sonne und der Vollmond die Gestaltung unseres Tagesablaufes. Zu unserer Überraschung bot uns der Park auch ideale Bedingungen um auf ausgedehnten Wanderungen mehr - als bloss die "Totale bei Sonnenuntergang" - zu entdecken.
Die Fahrt quer durch das Rote Zentrum von Australien, das sich bedingt durch die aussergewöhnlichen Niederschlagsmengen im Jahr 2010 noch immer sehr grün präsentierte und insbesondere der Besuch im Nationalpark "Uluru-Kata Tjuta" - waren für uns willkommene Höhepunkte!

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Maschendraht-Zaun? - Eselsleiter!

Uluru (Ayers Rock) / Southern Northern Territory
27. Mai 2010
GPS: S 25° 20' 47'' / O 131° 03' 15''

Im Jahre 1985 gingen die Bodenrechte, für den Ayers-Rock Nationalpark, zurück an zwei Aboriginal-Stämme die sich als "Anangu" bezeichnen. Gleichzeitig mietete die Parkverwaltung, unter künftig starkem Einbezug der traditionellen Landbesitzer, den Nationalpark für 99 Jahre zurück und taufte ihn auf den Na- men "Uluru-Kata Tjuta".
In einer toll aufgemachten Broschüre wird den jährlich rund 500'000 Besuchern diese an und für sich beispielhafte Zusammenarbeit (Joint Management) erklärt und der Park beschrieben. Daraus folgendes Zitat eines Anangus: "Dies ist ein wirklich sehr wichtiges, heiliges Ding das du besteigst ... du solltest es nicht besteigen! Es ist nicht das Wichtigste an dieser Stätte. Das Wirkliche ist - auf ALLES zu schauen und zu hören".
Auch in der gängigen Reiseliteratur wird aus Respekt und negativen / öko- logischen Einflüssen (z.B. Erosion, Abfall, Fäkalien) von einer Besteigung abgeraten. Gleichzeitig werden jedoch in der offiziellen Park-Broschüre Ausrüstungs-Tipps und Sicherheits-Hinweise für die Besteigung publiziert und am Fels ist eine Eselsleiter montiert, die selbst australischen/ungeübten Strandwanderern den "climb" ermöglicht. Unter den Reisenden wird dieser Widerspruch zwar diskutiert - viele tausend Besucher lassen sich vor diesem Hintergrund jedoch nicht von der Besteigung abhalten.

Ein italienischer Tourist brachte es auf den Punkt - er habe im ganzen Park keinen einzigen Aboriginal gesehen - so wichtig könne der Uluru also für sie gar nicht sein! Obwohl auch uns die Absenz der Anangus, sei es in irgend einer Funktion oder bloss als Besucher des Parks, aufgefallen ist, meinen wir - die Kultstätte wird durch die halbherzige Haltung der Parkverwaltung weiterhin mit Füssen getreten, nur "E..." lassen Respekt vermissen und nehmen weiterhin die Leiter!

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Maaaaschendraht-Zaun!

Herbert Dows / Outback-Queensland
11. Mai 2010
GPS: S 22° 58' 22'' / O 139 ° 26' 57''

Im Süden von Queensland trafen wir erneut auf den "Dog-Fence", den Hunde-Zaun, den wir schon viele tausend Kilometer weiter westlich mal kreuzten.
Kaum waren damals die öden Gebiete in Südaustralien, New South Wales und dem südlichen Queensland erforscht, folgten auch schon die Siedler/Farmer. Sie hielten sich hunderttausende von Schafen - ein Fressen für die "Dingos", die wilden Hunde im australischen Outback. Um dem Einhalt zu bieten, hat man sich kurzum entschlossen, die Schafe mit einem Zaun vor Angriffen zu schützen, der "Dog-Fence" - über eine Distanz von mehrheitlich 8'614 Outback-Kilometern - wurde im Jahr 1950 vollendet. Noch heute werden rund 5'500 Kilometer unterhalten - der Nutzen wohl fraglich oder zumindest schwer zu messen.

Es ist nur zu hoffen, dass diese Postkarte in der Schweiz keine ähnlichen Gedanken schürt, um "unseren Dingo" - den Wolf - aus den Bergen fernzuhalten!

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This Weekend: Rodeo!

Birdsville / Outback-Queensland
8. Mai 2010
GPS: S 25° 54' 22'' / O 139° 22' 24''

Eigentlich sind wir nach Birdsville gefahren - um die grössten roten Sanddünen von Australien zu sehen! Eigentlich sind wir nach Birdsville gefahren - um den Track durch das Simpson-Desert unter die Räder zu nehmen! Nur ... dieses Jahr ist in Birdsville alles ganz anders! Noch immer fliessendes Oberflächen-Wasser aus dem Norden von Queensland versperrte uns die Zufahrt in die wohl trockendste Gegend von ganz Australien.

Mit einem kühlen Bier spülten wir im Pub unsere Enttäuschung hinunter und erfuhren dabei, dass wir exakt zur richtigen Zeit in Birdsville waren - am Wochenende war Rodeo angesagt! Wir mischten uns einen Tag unter die "behuteten" Cowboys und -girls, liessen uns in der lockeren Stimmung treiben, schluckten viel Staub und staunten ob all den waghalsigen Ritten auf wilden Bullen und Pferden.

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Im Überfluss

Windorah / Outback-Queensland
6. Mai 2010
GPS: S 25° 25' 13'' / O 142° 39' 09''

Auf unserer Fahrt durch das sonnenverwöhnte Australien haben wir uns schon oft gefragt, wieso die Wind- und Sonnen-Energie nicht besser genutzt wird! Selbst auf Wohnwagen/-mobilen und auf Privathäusern sind selten Kollektoren zu sehen, wie überall - wohl noch immer eine Frage der Investitionskosten. So laufen also in Australien noch immer die Generatoren und da Kohle im Überfluss vorhanden ist auch die meisten Kraftwerke auf der Basis dieses Brennstoffes.

Im 100-Haushalte grossen Städtchen Windorah, weit ab und draussen im Outback, wurde unsere kritische Betrachtung widerlegt - eine (Versuchs-)Anlage mit fünf riesigen Sonnensegeln war seit Monaten in Betrieb. Das Kraftwerk hat nicht nur optisch überzeugt - auch die technischen Details waren imponierend. So produziert die Anlage im Durchschnitt/Jahr an 200 Tagen während rund 8 Stunden mit voller Leistung - was den Bedarf an Tagesstrom für die ganze Gemeinde abdeckt. Die Jahresproduktion der Anlage ist auf max. 360'000 kWh ausgelegt.
Wie kürzlich der Presse entnommen - eigenlich schade, dass die von der Regierung früher angekündigte Unterzeichnung des Klimaprotokolls - auf 2013 hinaus geschoben wurde!

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Zentrales Thema

Blackall / Queensland
2. Mai 2010
GPS: S 24° 25' 31'' / O 145° 27' 39''

Wie kaum in einem zuvor von uns bereisten Land beherrrscht hier in Australien - das Thema Wasser - den Alltag! Die steigende Population in Trockengebieten, die zunehmende Bildung von Ballungszentren, verändertes Lebens- und Konsumverhalten, intensive Landwirtschaft, der Tourismus, die Minenindustrie und die Häufung von Trockenperioden - machen die Problematik wohl zur Hauptaufgabe der nahen Zukunft. Wir hören von zu grossen Entnahmen von Flusswasser, von Versalzung von Seen und Flussmündungen infolge zu geringer Restwassermengen, vom Absenken des Grundwasserspiegels aber auch von Grossprojekten wie Staumauern, Kanalsystemen über enorme Distanzen um Trinkwasser und Bewässerung sicher zu stellen und Megaprojekten um Meerwasser zu entsalzen.

Vor diesem Hintergrund können wir es kaum glauben, dass wir hier im Städtchen Blackall, hart an der Grenze zum eigentlichen Outback, ohne schlechtes Gewissen in einem 50- Meter-Pool schwimmen, uns im Spa räckeln und dem (Dauer-)Duschen fröhnen.
Wir befinden uns über einem der grössten Grund-Wasserreserven der Welt - dem "Great Artesian-Basin", das sich unter der "knochentrockenen" Wüste zwischen Queensland und Südaustralien ausbreitet!

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Anschauungs-Unterricht

Noosa Heads / Queensland
23. April 2010
GPS: S 26° 24' 03'' / O 152° 52' 13''

Buchstäblich ins Wasser fiel unser Surf-Schnupperkurs - für uns Landratten zu hohe Wellen und regnerisches Wetter verhinderten, dass wir unser Gleichgewicht, sollten wir es überhaupt mal schaffen auf dem Brett zu stehen, auf die Probe stellen konnten! So blieb uns eben nichts anderes übrig als Anschauungs-Unterricht zu geniessen - sprich Louis in der tosenden Brandung beim kühnen Wellenritt zu beobachten. Sein Surfbrett war an diesem düsteren Tag wohl der einzige Farbtupfer vor den Klippen von Noosa-Heads - uns hat's trotzdem viel Spass gemacht!

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Ganz schön sportlich

Mt. Kosciuszko National Park / New South Wales
23. März 2010
GPS: S 35°39' 08'' / O 148° 27' 42''

Während Pausen bei langen Fahretappen, nach Nächten in akuter Schräg- bzw. Schlaflage oder wie hier, im Gebiet des Mt. Kosciuszko, nach ausgedehnten Wanderungen - versuchen wir unsere Muskeln zu dehnen und den Rücken zu stärken. Das Ganze jedoch eher eine Art "Altersturnen" und wohl weit weg vom Anspruch des Uedliger "Heidi-Turnens"!
Einem kleinen Nachahmer hat's trotzdem gefallen. Sollte sich diese Gepflogenheit unter den Grau-Känguruhs ausbreiten und sie zu Sport-Känguruhs mutieren lassen ... wir halten euch auf dem Laufenden.

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Hart am Südwind!

Cape Arid - National Park / Esperance
15. Februar 2010
GPS: S 33°51' 13'' / O 123° 01' 04''

"Hundstage" - mit Temperaturen von über 42° macht uns den Abschied von Fremantle leicht - ab in den kühleren Süden!

Boomende Bautätigkeit im Umfeld von Perth, ausgedehnte Kariwälder, liebliche Weingüter, tosende Brandung, peitschende Gischt, schroffe Klippen, weisse Sanddünen und schier endlose Strände - waren unsere ersten Eindrücke vom Südwesten Australiens.
Hart am frischen Südwind bogen wir ein auf die 135 Km längste Gerade in Australien - durch die Weiten der Nullarbor-Wüste (nullus arbol!) - um in Südaustralien in ruhigeren Gefielden dem Busch-Camping zu frönen.

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Australian-Day!

Fremantle - Perth / Australia
26. Januar 2010
GPS: S 46°28' 25.9'' / O 008° 14' 32.2''

Heute ist Nationalfeiertag. Das Ritual wie dieser Tag begangen wird ist uns jedoch nicht fremd - so eine Art "1. August" - ein riesiges Grillfest, Attraktionen, Feuerwerk und überschwänglicher Patriotismus! Letzteres ist nicht zu über-
sehen - unglaublich zu was die Fahne mit dem "Kreuz des Südens" so alles herhalten muss! Ob Bierkühler, Bikini, Badehose, Käppi, T-Shirt, Sommerkleid oder bloss Schminke im Gesicht - die "Aussies" bekennen wirklich Flagge!

Für uns steht der Tag für Aufbruch, für die Australier auch für das Ende der Ferienzeit. Wir sind endlich bereit und gut gerüstet, das weite Land mit den schier unendlichen Küsten zu "erfahren".

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Land (Rover) in Sicht!

Fremantle - Perth / Westaustralien
14. Januar 2010
GPS: S 46°28' 25.9'' / O 008° 14' 32.2''

Pünktlich - nach 43 Tagen auf See - ist unser Container am 4. Januar 2010 im Hafen von Fremantle/Perth eingetroffen. Im Wissen, dass die Einfuhrformalitäten noch länger dauern als insgeheim befürchtet, sind wir erst eine Woche später nach Perth angereist. Auf Termin durften wir dann aus dem Container fahren - unserem Land Rover wurde jedoch, wie einem Aussätzigen, das Schild "unter Quarantäne" verpasst. Stunden vergingen bis die Inspektion stattfand, Tage bis der positive Bescheid im Computer erfasst war! Ob es an den aussergewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu 42° lag oder ob hier die Uhren generell langsamer ticken - mögen wir fairerweise noch nicht ganz schlüssig zu behaupten.

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