Auf unserer Reise ergeben sich oft spontane Begegnungen, die von Herzlichkeit und viel Frohsinn geprägt sind. Wir erinnern uns gerne zurück!
Dinner mit Crocs
Je mehr sich die Dunkelheit über den Fluss legte, je unsicherer wurden wir alle - ob das Plantschen im wenige Meter entfernten Wasser einem Fisch oder - einem Krokodil zuzuordnen sei! Obwohl sich die Berner Linda und Sandro - zwei brevetierte TauchlehrerIn - mit allerhand "Meeres-Getiere" auskennen, zogen wir es aus Gründen der Sicherheit vor, uns in die Autos zurück zu ziehen.
Dort wo wir am Abend noch gemeinsam am Lager- feuer speisten und von Linda und Sandro viel über ihre Reise und ihr zweijähriges Engagement in einer Tauchschule auf den Philippinen erfuhren - von dort beobachteten wir am Morgen gemeinsam wie sich die berüchtigten Salzwasser-Krokodile am gegenüberliegenden Ufer sonnten und sich unweit von uns an einem dahintreibenden Tierkadaver zu schaffen machten.
Unser gemeinsames Nachtessen war also wirklich eine "Dinner with Crocs" - wir lachen noch heute darüber und fragen uns - was hätte ein Croc wohl eher vom Grill bevorzugt ... unsere einfachen Würste oder eure "unverschämt grossen" und lecker zubereiteten Baramundi-Fischfilets? www.howis-web.ch
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Schwertransport
Auf dem Weg in den Cape Range Nationalpark haben wir Peter, ein kanadischer Langstrecken-Radler der sich die Strecke Perth bis Darwin zum Ziel gesetzt hat, angetroffen. Sein Fahrradanhänger war ein eigentlicher Schwertransport - vollgepackt mit Material, Essens- und Wasservorräten für mehrere Tage. Er wollte natürlich möglichst lange im Park bleiben - im Wissen, dass es im Umkreis von 50 Kilometern keine Versorgungsmöglichkeit gibt, hat er natürlich tüchtig "gebunkert".
Da wir vom Ranger auf den gleichen Busch-Campingplatz eingeteilt wurden, haben wir ihm seinen rollenden Haushalt abgenommen und "franko campsite" abgeliefert. Bei gemeinsamen Abendessen verfielen wir jeweils dem Jäger-Latain - erzählten uns gegenseitig über die auf den Schnorchelgängen im Riff gesehenen Spezies! Bei seinem letzten Schnorchel-Gang hatte er das Glück, für fast 15 Minuten mit einer Schildkröte (Green Turtle) zu schwimmen - für ihn als Naturwissenschaftler natürlich DAS Erlebnis.
Auf der Rückweg in die nächste Ortschaft musste er jedoch arg büssen - 70 Kilometer Fahrstrecke, bei extremem Gegenwind - wir hoffen, die Bilder des Vortag-Erlebnisses haben dir die Kopfarbeit etwas erleichtert!
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Graue Nomaden
Nichts haben sie gemeinsam mit unseren "Grauen Pantern" - die versuchen sich ja in der Politlandschaft noch eher kämpferisch zu geben. Die "Grauen Nomaden", wie sie vom australischen Volksmund belächelnd genannt werden, stehen eher für das Gegenteil - life is beautiful, no worries, just relax, go fishing and hit the road - ihre Einstellung zum Leben nach der Pensionierung. Mit 4WD-Fahrzeug und Wohnwagen erkunden sie ihre Heimat. Viele verkaufen ihr Haus und sind während Jahren oder immer wieder auf mehrmonatigen Touren unterwegs - stets dem warmen Klima folgend, was in Australien gut zu machen ist.
Im Cape Range Nationalpark fanden wir uns im kleinen Kreis - mitten unter den rüstigen und lebensfrohen Nomaden sehr wohl! Ron, dem ehrenamtlichen Camp-Host, war "Petri" auf seinem Fischzug "heil" - und so kamen wir zu einem unverhofften Fischschmaus mit Prädikat - frischer geht's nimmer!
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Länger als geplant
Für Hanny und Franz (links) ging eine im Jahre 1978 begonnene Reise im Wohnmobil - länger als geplant. Eigentlich wollten die Beiden, nach der abenteuerlichen Fahrt durch den Nahen Osten und Indien, nur noch ein Jahr Australien dranhängen und sind dort - hängen geblieben! Nach mehr als 30 Jahren Wohnsitz und Geschäftstätigkeit in Adelaide sind sie nach ihrer Pensionierung in wärmere Gefielde - nach Queensland gezogen.
Im Nationalpark Karijini trauten wir unseren Ohren nicht, als wir aus einem Wohnwagen Klänge von Ländler-Musik vernahmen. Hanny und Franz waren mit ihrer Freundin und Nachbarin Irene auf einer mehrmonatigen Ferienreise durch ihre 2. Heimat unterwegs.
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Weit, weit ab!
Mit zuvor beantragten Bewilligungen, Land im Besitz von Aboriginals zu durchqueren, sind wir vom Uluru viele hundert Kilometer in westlicher Richtung gefahren.
Nach einer Nacht mit etwas dubiosen Vorkommnissen rund um unser Auto haben wir das Territorium verlassen und sind auf der Weiterfahrt -"weit ab", rund 400 Kilometer vom nächsten Dorf entfernt - auf das Roadhouse Tjukayirla gestossen. Wie der Besitzer Andrew spotete, sind sie - seine Frau Sussan, seine zwei MitarbeiterInnen und er - wohl die kleinste Gemeinde weit und breit! Das Roadhous, mit kleinem Restaurant, Laden, Zimmern, Campingareal, Flugpiste und einer Tankstelle wo die Zapfsäulen in einem Gitterkäfig stehen, wird von Andrew und Sussan seit vier Jahren bewirtschaftet.
Im Gespräch haben wir von Andrew viel Betrübliches über die Situation in den benachbarten Aboriginal-Gebieten erfahren. Alkohol, Benzin-Sniffing, häusliche Gewalt, Kleinkriminalität und hygienische Verhältnisse die zu denken gäben - wir hätten mit Warburton die vielleicht im Moment problematischste Aboriginal-Siedlung von ganz Australien besucht!
Great Central Highway / Western Australia / www.tjukayirlaroadhouse.com.au
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Gross, Grösser, am ...
So manches Vieh-Gatter hatten wir auf unserer Fahrt durch die East Mc Donnell Ranges schon geöffnet und wieder geschlossen - nicht ahnend, dass wir seit dem ersten Tor den gleichen Grund- besitz durchfuhren! Eine Tafel wies uns dann den Weg - "Old Ambalindum, Homestead and Camping" - nach langen Fahrtagen über den staubigen Plenty-Hwy wohl keine schlechte Idee - Duschen war wieder mal angesagt.
Wir wurden von Bob und Louise herzlich willkommen geheissen, im neu renovierten Homestead herumgeführt und für das Lagerfeuer mit reichlich Brennholz versorgt. Im Gespräch erfuhren wir, dass sie die Farm mit rund 3'600 Km2 (richtig, ca. 60 x 60 Kilometer!) Fläche erst seit kurzer Zeit übernommen haben, ihr einziger Mitarbeiter in den Hitzemonaten alle zwei Tage rund 400 Km fährt um die Wasserstellen zu kontrollieren und im Moment rund 18'000 Rinder auf dem Gebiet weiden. Im Juni werden die Tiere, auch unter Einsatz eines Helikopters, zusammengetrieben und rund ein Drittel verkauft. Für den Transport nach Darwin, wo die Tiere lebendig nach Indonesien verschifft werden, sind 30 Road-Trains nötig.
Hey mates - wir haben uns auf eurer Farm für eine Nacht sehr wohl gefühlt, auch wenn die Idylle durch das Knattern des "antiken" Diesel-Generators etwas gelitten hat! www.oldambalindumhomestead.com.au
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Wasser ist ...
... nicht nur zum Kochen da - nein, es staute sich in Birdsville noch so hoch zwischen den Sanddünen, dass es uns die Zufahrt in das wohl trockenste Wüstengebiet von ganz Australien - dem Simpson Desert - verunmöglichte!
Wir trafen Gerd, ein in Australien weit "gefahrener" Alleinreisender weit draussen im Outback. Gemeinsam wärmten wir uns in den kühlen Abendstunden am Lagerfeuer und genossen die Stimmung vom Lookout hoch über der endlosen Ebene. In "Endstation" Birdsville trafen wir uns erneut und Gerd lud uns spontan ein, seine Spezialität "Zupf-Nudeln" zum Nachtessen zu kosten.
Und Gerd - mach dir keine unnötigen Gedanken - auch wenn dem australischen Mehl nichts ahnend eine Spur Backpulver beigemischt war und so die "Zupf-Nudeln" eher wie "Bauern-Spätzli" aufgingen - schmeckte das Gericht KÖSTLICH!
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Schwiizer, Kiwis und Aussies
Als wir vor 15 Jahren mit unseren Fahrrädern durch Neuseeland kurvten, waren wir bereits bei Gaby und Louis in Christchurch zu Gast. In der Zwischenzeit haben sie einen weiteren Sprung nach Australien hinter sich - sind also mit der ganzen Familie nahtlos von "Kiwis" zu "Aussies" mutiert!
Dass wir Esti's Schulkollegin Gaby mit Louis je in Australien und in der Rolle als Grosseltern wiedersehen würden - hätte damals wohl niemand von uns gedacht! In ihrem wunderschönen Heim in Cooroy verlebten wir eine Woche und freuten uns auch die Töchter Sabrina mit Brett und Klein Jago sowie Sarah mit Rowan zu treffen.
Während unserem Besuch erwies sich das Klima mehrheitlich dem Regenwald verpflichtet - wieso eure Wohngegend Sunshine-Coast genannt wird ... blieb uns leider fast gänzlich verborgen! Was soll's - wir hatten so genügend Zeit für angeregte Gespräche und uns gegenseitig zu "updaten".
Der Besuch bei euch war von Herzlichkeit geprägt - wir danken euch für die Gastfreundschaft sowie die Unterstützung auf der Suche und dem Einbau einer neuen Spezial-Batterie - was nicht so ganz einfach war, wie man gemeinhin annehmen müsste ;-)
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See ya
Sharing the same guesthouse in Quito - none of us had ever thought to meet each other again in Australien!
Yasha and Juergen had travelled the Panamericana route in a "big foot" Campervan - lucky after completion of their long journey they could sell their "rolling home" in Chile.
April 2010 / Mullumbimby - NSW
Visiting first some friends/family in Europe they returned to Australia where they finally settled down. Just moved in a few days ago and still unpacking some moving boxes - they gave us a very warm welcome at their new home. Thank you very much for your hospitality - we shared again a good laugh and a great time together. All the best and good luck for your further plans back home! www.dare2go.com
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Lozärner Träffe
Obwohl nebeneinander parkiert, haben wir alle nicht sofort realisiert, dass eigentlich ein "Lozärner-Träffe" stattfand. Schwarze Wolken verhinderten ein (noch) längeres Plaudern und so trennten sich unsere Wege ... bis uns der Zufall in Coober Pedy erneut zusammen brachte.
Anita und Marc reisen seit dem Jahr 2008 mit ihrem Motorrad und sind von der Schweiz über Zentral- und Südost-Asien bis nach Australien gefahren. www.bcprod.ch
Wir hoffen mit euch, dass die Verschiffung eures Motorrades in die USA zu realisieren ist und bedanken uns für die Überlassung des UMTS Internet-Sticks. Damit wird yakontour - im internetmässigen Entwicklungsland Australien - endlich auf zeitgemässe Art kommunizieren/surfen können.
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G'day "Uedliger"!
Zugegeben - unser Treffen mit den Udligenswilern Jeanette und Bruno Kaiser war nicht ganz zufällig! Trotzdem hätten wir alle wohl nicht gedacht, als wir uns vor Monaten mal über Australien austauschten, dass das Timing für ein Treffen in Perth so perfekt ausfallen würde.
Selbst die Sperrstunde im Pub konnte uns nicht am Plaudern hindern - erst als sie uns die Stühle wegräumten hatten wir Einsicht - obwohl es noch so viel zu erzählen gegeben hätte! Wir haben den bis gegen Mitternacht verlängerten "Nachmittag" mit euch sehr genossen und wünschen eine tolle Ferienzeit im Westen von Australien.
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